#53: Frauen in Star Wars – Hoffnung und Hass

Eine muntere und kritische Diskussion über die weit, weit entfernte Galaxis: Wir reden über unsere Lieblings-Frauen und stoßen dabei auf einen riesigen Haufen Probleme: Frauen sind in Star Wars trotz einzelner relativ starker Charaktere (Padme, Leia, Ahsoka…) viel zu schlecht repräsentiert. Manchmal werden sie quasi kalt-gestellt („Fridging“). Queere Personen gibt es so gut wie gar nicht. Wir vergleichen das unter anderem mit Star Trek und analysieren, wo der Hass der toxischen Fan-Gemeinschaft herkommt – vor allem gegen Frauen wie Lucasfilm-Präsidentin Kathleen Kennedy. Hier spiegeln sich Probleme unserer Gesellschaft in unserem Lieblingshobby wider: Rechts-Extremismus, Anti-Feminismus, Marginalisierung ganzer Gruppen. Aber: Wir sehen auch Funken der Hoffnung.

Es diskutieren: eine Wissenschaftlerin (Sarah), eine queere Persönlichkeit (Nicolas) und ein Hetero-Mann (Kevin).

Hier ein paar Kapitelmarken:

0:00:18 Wir stellen uns vor und sagen, worüber wir reden

0:06:36 Padme Amidala

0:28:24 Ahsoka Tano

0:41:20 Leia Organa

1:02:52 Star Wars versagt im Bechdel-Test

1:08:44 Warum Frauen besser repräsentiert werden sollten

1:14:21 Aus queerer Sicht: Star Wars hängt Star Trek weit hinterher

1:27:12 Disney und die toxischen Fans: Konflikt ohne Hoffnung?

1:34:44 Kathleen Kennedy und Co. – Opfer von rechtem Frauen-Hass

1:47:03 Wie kann das alles besser werden?

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Diese Folge bei YouTube: https://youtu.be/78hp2YvFXGg

36 Kommentare zu „#53: Frauen in Star Wars – Hoffnung und Hass

Gib deinen ab

  1. Hallo Kevin, ich bin ein Fan seit einigen Folgen. Habe dich erst recht spät entdeckt.

    Die Folge war absolut hörenswert und die Gastsprecher haben sehr viel Know-How mitgebracht, was ich extrem toll finde. Macht weiter so!

    Ich komme aus der Tabletop Szene und habe dort einen Podcast gehört der auch unglaublich toll ist.
    „X-Wing – Who is Who“ von den Raccoon Specialists.
    Dennis hat genauso wie du eine Hammer angenehme Stimme und vielleicht könnt ihr ja mal was zusammen aufnehmen. Er behandelt primär die Hintergrundgeschichten, der im X-Wing Miniaturenspiel befindlichen Piloten. Ich glaube ihr könntet euch unglaublich gut ergänzen.

    Du findest ihn auch bei Spotify und Facebook, falls du ihn mal kontaktieren oder erst mal nur hören willst.

    Ich kenne Dennis nicht persönlich, aber ich bin Fan von dem Stuff den ihr beide macht und ich würde mir wünschen euch beide mal in einer gemeinsamen Produktion zu hören.

    Viele Grüße sendet Till

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    1. Hallo Till,
      Hallo Kevin,

      erst einmal: Till vielen Dank für deine Begeisterung bezüglich meines Podcasts und auch Danke, dass du Kevin hier angeschrieben hast.
      Wie schon per Mail geäußert, finde ich das sehr nett von dir.
      Dennoch möchte ich sagen, dass ich mich auch natürlich selber hätte melden können. 😉
      Außerdem finde ich es immer schwierig, wenn man auf der Plattform eines anderen für etwas ähnliches wirbt.

      Der Bucketheads Podcast ist äußerst gelungen, unglaublich gut ausgearbeitet und ich freue mich immer wieder rein zu hören. Da steckt sehr viel Liebe, Zeit und Mühe hinter, was ich toll finde.

      Also an dieser Stelle von mir ein Dankeschön für deine Mühe @Kevin.

      Was Tills Idee angeht:
      Kevin, wir können darüber gerne sprechen, wenn du magst.
      Ich freue mich grundsätzlich auf neue Möglichkeiten mich über Star Wars zu unterhalten.

      Sag mir einfach bescheid.

      Beste Grüße

      Dennis

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  2. Hallo Kevin!

    Ich verfolge Deinen Podcast von Anfang an und bin ein großer Fan.

    Während #52 mit Abstand die beste Folge war, so ist diese Folge die Schwächste. Das liegt nicht am Thema, sondern an Eurer Herangehensweisen. Es hätte der Diskussion gut getan, die Vielfalt in Star Wars kontrovers und aus verschiedenen Blickpunkten zu beleuchten. Da jedoch alle Teilnehmer im Kern gleicher Auffassung sind, erschöpft sich das Gespräch in gegenseitiger Bestärkung. Das ist sehr mühsam anzuhören. Ohne Widerspruch gibt es keinen sinnvollen Diskurs.

    Mehr Mut zur echten Diskussion!

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    1. Hello!
      Ich respektiere Deine Wahrnehmung. Danke dafür und fürs Rückmelden. Deine Stimme ist wichtig.
      Allerdings würde ich mir in der Bewertung etwas weniger Absolutheit wünschen.
      Die „schwächste“ Folge ist mir zu hart. Hier haben sich drei Menschen gewissenhaft vorbereitet – außerdem ist jede Minute dieser fast zwei Stunden aufwändig produziert. Oder hast Du irgendwo Redundanzen, unnötige Pausen oder technische Unzulänglichkeiten gehört? Zudem haben diese drei Menschen sehr wohl sehr unterschiedliche Perspektiven: eine Wissenschaftlerin, eine queere Persönlichkeit und ein hetero-Mann. Sie widersprechen sich, aber sie tun das respektvoll. Welche Perspektive fehlt Dir? Hätte ich einen Rechtskonservativen oder gar Rechtsextremen einladen sollen?
      Gut. Ich lerne ja immer gerne dazu: Deswegen nenne mir einen Podcast, der dieses Thema „mutiger“ beackert hat. Dann höre ich ihn mir an.
      Liebe Grüße,
      Kevin

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      1. Hallo Kevin!

        Danke für Deine Antwort!

        Wenn Du meine Rückmeldung als zu absolut verstanden hast, dann tut es mir leid.

        Selbstverständlich kann ich nur aus meiner eigenen Perspektive berichten. Jeder kann und darf das selbstverständlich anders bewerten.

        Allerdings empfinde ich Deine Antwort in Teilen auch als dünnhäutig und ihrerseits „absolut“. Nicht jede abweichende Sicht auf das Thema ist „rechts“.

        Man kann beispielsweise mit Fug und Recht fragen, ob es nötig ist, in Star Wars queere Personen darzustellen. Denn Vielfalt umfaßt so viele Gruppen, dass es praktisch unmöglich ist, jeden abzubilden. Und selbst wenn es möglich wäre, was wäre damit gewonnen?

        Es geht letztendlich um eine Space Opera. Die kann jeder genießen, auch wenn er drängende Fragen der eigenen Identität dort nicht findet. Es gibt keinen Grund, unter dem Banner der Diversität alles mit allem zu überfrachten.

        Halten wir fest: queere Personen werden in Star Wars nicht wiedergespiegelt. Und ich habe kein Problem damit. Denn genauso wenig finden wir Ureinwohner Australiens, blonde Skandinavierinnen, Moslems, Christen, Juden, Bayern, hamburger Seeleute oder Naitiv Americans.

        Nur weil es einen selbst gibt, hat man keinen Anspruch darauf, in jeder Film- oder Fernsehserie erwähnt zu werden. Alles andere ist Selbstüberschätzung.

        Ich halte diese Sichtweise selbst für liberale Geister wie mich für gut vertretbar.

        Man muß natürlich damit nicht übereinstimmen.

        Eure Mühen und Eure Arbeit schätze ich. Ich halte sie in diesem Fall aber für nicht geglückt. Auch das kann jeder anders sehen.

        Selbstredend.

        This is the way.

        – Torq

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      2. P.s.

        Darüber hinaus denke ich, dass Ihr den wichtigsten Charakter zum Thema Diversität schlicht übersehen habt.

        L3-37.

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  3. Hallo, ich wollte mir die Folge gerade anhören und auf alle Punkte eingehen, da bekomme ich zur Begrüßung ein „Hallo liebe Star Wars Freund*innen“. Hast du zu viel funk auf YouTube oder mitreden auf Tik Tok geguckt? Gerade wegen den letzten „Skandalen“ hätte ich wirklich nicht gedacht, dass jemand „gendert“, ohne sich darüber lustig zu machen.
    Diese Schreibweise ist weder grammatikalisch korrekt, noch sinnvoll, schließlich haben wir im deutschen eine schöne Regel für die maskuline Mehrzahl, die sich generisches Maskulinum nennt.
    Es kommt mir leider so vor als wärst du in einer Feministen(nein, nicht Feminist*innen)-Twitter-Bubble, wofür du, wenn es so wäre, natürlich selber nicht viel könntest. Vielleicht lebst du ja so in einer Welt wo jeder „gendert“ und es völlig normal bis offiziell ist.
    Ich empfehle dir aus Erfahrung mal einen Zweitaccount anzuschaffen um dort die allgemeine Stimmung zu Themen recherchieren zu können, die dir wichtig sind.
    Wenn du etwas mehr über das generische Maskulinum allgemein nachdenkst oder überhaupt von seiner Existenz erfährst wirst du aber schon von selbst auf die Sinnlosigkeit im „gendern“ kommen.
    Von dem Zweck für den durchaus wichtigen Feminismus will ich garnicht erst anfangen, hier gibt es ernsthafte Probleme zu bewältigen, jedes zweite Wort wie einen Sprachfehler auszusprechen sollte nicht auch noch dazukommen, man muss nicht Probleme erschaffen, wo keine sind.
    Sowas rückt den Feminismus in schlechtes Licht, und schlechtes Licht kann der gerade am wenigsten gebrauchen.
    Ich will hier wirklich nicht wie ein Sexist rüberkommen, aber es überrascht mich einfach wie man durch, ich vermute, Bubbles, bestimmte Diskussionen nicht mitkriegt bzw. wie deren Ausgang komplett an einem vorbei gehen kann.
    Den kompletten Podcast werde ich demnächst hören, und selbstverständlich Feedback schreiben, habe im Moment wenig Zeit, bin nämlich STUDIERENDER 🙂

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    1. Hallo Sinjir!
      Das ist mir zu einseitig. Sprache wandelt sich und das muss sie auch. Einer von vielen Aspekten: Mit dem maskulin plural fühlen sich zu viele Menschen nicht angesprochen, nicht eingeschlossen. Sobald wir aber nur einen Menschen an den Rand drängen oder – noch schlimmer – über die Kante schubsen, tun wir Unrecht. Sprache ist ein Weg, dafür ein Bewusstsein zu schaffen. Ich spreche ja auch „Hörer“ an, also auch Dich. Schadet es Dir wirklich so sehr, wenn ich über das Sternchen auch Menschen ansprechen möchte, die sich weder eindeutig männlich noch weiblich sehen?

      Schöne Grüße
      Kevin

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      1. Dass mit „Liebe Hörer“ nur männliche und weibliche Persönlichkeiten gemeint sind ist doch nirgends festgelegt?
        Es ist einfach die Mehrzahl, das Plural, es werden keine bestimmten Geschlechter angesprochen.
        Im Gegenteil, dass das Sternchen in Hörer*innen für alle anderen Geschlechter stehen soll finde ich weit unverständlicher, gesprochen ist es ja eben doch nur HörerInnen, hört sich meistens sogar ganz einfach nach Hörerinnen an. So ein Affentheater weil irgendjemandem zu langweilig war und meinte, dass die Mehrzahl nur zwei Geschlechter anspricht.
        Gerade weil es in unserer Gesellschaft nicht nur noch 2 Geschlechter gibt, ist eine Mehrzahl mit der jedes Geschlecht und somit alle Menschen (nicht nur Menschen und Menschinnen, merkst selber was?) angesprochen werden viel einfacher.

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      2. Wenn du anstatt von Sturmtrupplern und Rebellen in deinem Podcast ab jetzt nur noch von Sturmtruppler*innen und Rebell*en*innen (?) reden möchtest, viel Spaß, mach das, hast wohl sonst nichts zu tun und nichts worüber du sonst noch nachdenken könntest.

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  4. Hallo, ich würde gerne mal mit der Wissenschaftlerin Sarah mich über Gen Z Unterhalten, ich denke ich kann ihr als sehr junger Mensch sehr gute Einblicke in die tatsächliche Meinung geben, vorallem durch Tik Tok die amerikanische. Die ist weit weniger so wie sie denkt und ich fände ein Gespräch in Form eines Chats sehr interessant. Gibt es eine Möglichkeit mit ihr in Kontakt zu treten? Eine normale Junge Perspektive wäre ja glaube ich auch wichtig für ihren Job und ihre Ansicht der Welt und Gen Z im Moment.

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  5. Hallo lieber Bucketheads-Podcast,

    vielen Dank für diese bestärkende Episode! Die hoffentlich Grundlage vieler Diskussionen ist und sicher sein kann.

    Beste Grüße

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  6. Kevin,

    Deine Zähneknirschen kann ich geradezu immer noch hören.

    Und deshalb möchte ich etwas Positives beitragen.

    Deine Folge Folge über Tie-Fighter habe ich sehr genossen.

    Ich rege an, das Spiel Jedi – Knight zu beleuchten. Dort – oder zumindest in der Serie – treffen wir Charaktere, die wirklich interessant sind.

    Und bis zu den Prequels richtig Leben in Star Wars gebracht haben.

    Ähnlich die Serie „X-Wing Rogue Squadron“ von Michael A. Stackpole.

    Nichts für ungut, haut rein,

    This is the way.

    – Torq

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  7. Hey Kevin, ich höre deinen Podcast jetzt schon ca.1,5 Jahre lang,
    und finde die Idee einmal solch ein Thema anzusprechen wichtig und Richtig.

    Allerdings finde ich es cooler, wenn du das mit dem Gendersternchen NICHT fortführst.
    Nicht um Personen zu diskriminieren sondern da das Gendersternchen den Deutschen Grammatikalischen Regeln nicht folgt.
    Außerdem kommt es dann hinterher zu verwirrung da verschiedene Gruppen verwenden. (z. B. *,/,_,etc.)

    Falls du Personengruppen die sich nicht angesprochen fühlen trotzdem erreichen möchtest (was ich für meinen Teil auch unterstütze und für Richtig empfinde) probiere es dochmal mit einer neutralen Form z. B. Anstatt Zuhörer*innen, zuhörenden.

    This is the way

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    1. Hey Lucas,

      danke für Deine Rückmeldung. Ich verstehe Deine Bedenken. Ich war auch lange skeptisch, was verschiedene Änderungen in unserer Sprache betrifft. Auch mit dem Gendersternchen und den „Zuhörenden“ konnte ich mich lange nicht anfreunden.

      Ich arbeite ja als Redakteur in den Hörfunknachrichten sehr viel mit Sprache, mit dem Ziel, dass unsere Texte perfekt zum Zuhören sind. Und Partizipial-Konstruktionen wie „Studierende“ und „Zuhörende“ sind denkbar weit weg von unserer gesprochenen Sprache. Deswegen hab ich eine gewisse Allergie dagegen. Trotzdem: Seit ein paar Monaten nutze ich Ansprachen wie „Zuhörende“ im Podcast, aber ich halte sie nicht für ausreichend. Denn was mache ich mit dem Wort „Freunde“? Mit „Freundinnen und Freunde“ erreiche ich rund fünf Prozent meiner Zuhörenden nicht – nämlich diejenigen, die sich nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen beziehungsweise, die sich nicht mit ihrem Geburtsgeschlecht identifizieren. Deswegen nutze ich erst einmal die Form „Freund*innen“. Denn diese Form wird offenbar am ehesten von diesen Menschen akzeptiert im Sinne von „ich fühle mich angesprochen“.

      Ob das jetzt die ultimative Lösung für alle Zeit ist, sei mal dahingestellt. Sprache entwickelt sich. Deswegen greift auch Dein Argument mit den „deutschen Grammatikregeln“ zu kurz. Was der Duden heute alles zulässt, was vor zehn Jahren nicht ging! Da wird einem schwindlig.
      Ich versuche, dafür offen zu sein.

      Liebe Grüße!

      Kevin

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      1. Hello Again,
        Dass das mit dem Neutralen ebenfalls ein paar Probleme mit sich bringt ist so. Allerdings ist dies meiner Meinung nach trotzdem besser als das Gendersternchen. Mit dem Gendersternchen spricht man zwar alle Geschlechter an, ABER mit dieser Methode verweist man permanent auf Geschlecht.

        Beispiel: Angenommen man nimmt eine andere „Kategorie“ wie Hautfarbe oder Religion. Wenn man dann sagt jüdischer Buchautor, würde jeder sagen, dass es Antisemitisch sei. (Was natürlich auch so ist) Und bei dem Geschlecht geht es um die Gleichberechtigung.

        https://youtu.be/E1vNb2TK6f0 In diesem Video geht es vor allem um Politisch korrekte Sprache.

        https://youtu.be/yUuE_aCrKsQ In diesem Video gibt es auch nochmal konkret das Thema. Dort werden Argumente für das Gendern genannt welche relativ schnell entkräftet werden.

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      2. Hey Lukas!
        Ja, ich bin auch kein Freund davon, ständig auf Eigenschaften wie Geschlecht zu verweisen. Selbstverständlichkeit wäre mir lieber. Aber diese Selbstverständlichkeit ist einfach noch nicht gegeben. Die Ungleichheiten sind zu groß und unsere Sprache reflektiert das noch zu sehr. Wenn die Wissenschaftlerin Mai in dem Video, das Du genannt hast, sagt: Ich fühle mich auch als „Wissenschaftler“ angesprochen, dann ist das okay für sie. Aber ich habe Hörerinnen, die sich mit „Hörer“ nicht angesprochen fühlen und Freunde, die sich mit „Freunde“ nicht angesprochen fühlen. Tut es Dir als Hörer/Freund wirklich so weh, wenn ich diese Menschen respektvoll behandeln möchte?

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      3. Ich habe mir deine Aussage nochmal angeschaut,
        Mir sind nämlich mehrere ungereimtheiten aufgefallen.

        1. sagst du, dass im DUDEN mittlerweile viel mehr zugelassen ist als früher. Das stimmt erstmal, ABER das gilt nur für das Wörterbuch. Im Grammatikalischen DUDEN gibt es nur Änderungen beim Thema Zeichenseztung. D. h. die Regeln nach der Wörter dekliniert bzw. konjugiert werden bleiben gleich und sie haben sich auch nicht verändert.

        2. Du sagst, dass man Freunde nicht in eine Partizip konstruktion stecken kann. Das ist durchaus Richtig. Aber Wörter die auf -ing enden z. B. Säugling, Flüchtling, etc. kann man auch nicht gendern.

        Meine letzten Aussagen zu dem Thema ist nun, dass gendern an sich genau das Gegenteil bewirkt da man Anstatt der Gleichberechtigung (also jeder ist gleich) nun doch wieder in Gruppen einteilt.
        Außerdem wird das dann am schlimmsten bei so was hier :
        Bürger*innenmeister*innen
        Das ist auf Dauer wirklich nur noch sich künstlich Probleme zu machen.

        Ansonsten noch ein schönes langes Wochenende

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  8. Natürlich tut es mir nicht weh wenn man diese Menschen sichtbar machen möchte. Wiegesagt finde ich das auch Richtig.
    Allerdings bin ICH der Meinung, dass es dann im Endeffekt auch klare Regeln dafür geben muss. Das Gendersternchen wird nämlich häufig auf verschiedene Weise verwendet. Z. B. schreiben die einen Hörer*innen, die anderen Hörer/innen, wieder andere HörerInnen usw.
    Da bin ich der Meinung, dass Sprache einheitlich sein soll.
    Wenn du dich dazu entscheidest zu Gendern, dann ist das deine Sache. Mehr als es zu kritisieren kann ich nicht. Ich mag das Gendersternchen zwar nicht den Podcast aber schon. Von Daher freue ich mich schon auf die nächste Folge

    This is the way

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  9. Hallo Troopers!

    Es freut mich, dass Ihr so engagiert diskutiert!

    Doch aus meiner Sicht geht der Wortstreit am Thema vorbei.

    Besinnen wir uns auf den ursprünglichen Titel: „Frauen in Star Wars.“

    Bedenkt man, das dieses Thema bereits mehrfach im Podcast angesprochen wurde, so ist doch jedem klar: in Star Wars werden Frauen seit jeher stark dargestelllt. Leia, Padme, Jin sind Ikonen.

    Wird das kritiklos hingenommen? Nein.

    So what?

    Man kann wie die Prinzessin auf der Erbse darauf rumreiten, dass Padmes T-Shirt in der Arena zerrissen wurde. Folgt daraus eine wissenschaftliche Erkenntnis? Kaum.

    Frauen bilden die Hälfte der normalen Gesellschaft ab. Verdienen die Repräsentation? Ja!

    Gilt das Gleiche für Schwule, Lesben und Queere Personen? Nein. Ihr seit wichtig, gleichberechtigt und cool, aber für die Maser nicht bedeutsam.

    Die Mitglieder dieser Gruppe bilden eine Minderheit ab, die so gering ist, dass es keinen „Immer-darstellungs-Anspruch“ gibt.

    Pop-Kultur soll sich auch mit diesen Themen befassen, aber nur weil es einzelne Werke nicht tun, kann man keine sinnvolle soziologische Folge ziehen. Man kann das gut oder schlecht finde , aber keine Folgerungen treffen.

    Ist Star Wars auch für Queere Personen?

    Ja!

    Müssen wir anderen uns deshalb damit befassen?

    Nein.

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    1. Das mit der Darstellung ist tatsächlich Richtig. Wie Torq schon gesagt sind Queere oder LGBTQ+ Menschen genau gleich zu behandeln und diese Leute können bestimmt cool sein. (Ich bin noch keiner solchen Person begegnet.)
      Aber In Star Wars Filmen gibt es im Regelfall ca. 5-10 Personen die Aktiv zum Film beitragen. ca. 3% – 4% der Leute sind in Deutschland Schwul/Lesbisch und wahrscheinlich ist das in den USA nicht viel anders. Hochgerechnet heisst das, dass In einem Film vielleicht 1 LGBT-Person vorkommt. Wenn die nicht sagt, dass sie lesbisch/schwul ist, dann erfährt man das nicht und da das nichts zum Film beiträgt, wird das auch nicht gesagt. So kommt die Person doch nicht als LGBT-Person zur Geltung.

      Außerdem wäre die Frage: Was trägt solch eine Person zum Film da. Die Beziehungen in den Filmen vorkommen, welche offensichtlich sind, hatten alle einen „Sinn“. Ohne Die Paare gäbe es wichtige Personen nicht. Außerdem sind Paare in Star Wars ansonsten kaum relevant.

      Fazit: LGBTQ+ Menschen sind gleichzubehandeln, aber haben trotzdem kein Recht in jeglichen Star Wars einzufliesen, da das sonst die Gesellschaft nicht wiederspiegeln. Ab und zu kann das vorkommen und da hab ich nichts dagegen. Aber das sollte nicht zu oft vorkommen.

      Bye Lukas

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      1. Nein, Torq, das kann ich so nicht stehen lassen. Zu schreiben, queere Menschen seien „nicht wichtig“ ist im höchsten Maße gegen unser Grundgesetz. Niemand – absolut niemand – darf aufgrund seines Geschlechts, seiner Religion, seiner Herkunft, etc. an den Rand gestellt werden.
        Und wenn Du, Lukas, – wie Du schreibst – noch nie einen schwulen oder lesbischen Menschen oder welcher Sexualität auch immer getroffen hast, wünsche ich Dir von Herzen, dass Du das bald änderst. Vielfalt erfahren und respektieren hilft in dieser Diskussion.
        Liebe Grüße,
        Kevin

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  10. P.s.

    Mich ärgert seit jeher, dass diese Gruppen einen nicht aus der Sache gerechtfertigten Aufmerksamkeitsanteil für sich beanspruchen. Jeder soll leben und glücklich werden. Mir nur recht. Aber auch nicht mehr einfordern.

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  11. P.p.s.

    Und da ich mich jetzt in Rage geredet habe, möchte ich noch eine Sache unmissverständlich klarstellen:

    Queere Personen sind gleichberechtigt, gleichwertig und gleich wichtig.

    Müssen Sie bei Star Wars auf die Leinwand?

    Nein.

    Ist das ungerecht?

    Nein.

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  12. Falls das so rüber kam, dass ich Leute aufgrund ihrer Sexualität/Geschlechts diskriminieren würde, tut mir es leid. Natürlich sind Queere Menschen wichtig.

    Was das mit den Leuten betrifft die eine andere Sexualität haben wäre meine Frage: Was kann ich denn dafür, wenn ich so einer Person noch nicht begegnet bin. Falls ich so einer Person begegnen würde fände ich das nicht schlimm.

    Außerdem war meine Aussage lediglich, dass eine überrepresentierung dafür sorgen würde, dass verwirrung herrscht, da das nicht unserer Gesellschaft gleicht. Representation ist gut, wichtig und richtig. Allerdings wirkt es etwas unrealistisch wenn in jedem Star Wars Produkt ein Paar gezeigt wird welches nicht hetero ist.

    Wiegesagt Diskriminierung wollte ich damit nicht verbreiten.
    Personen sollten auf keinen Fall aufgrund von körperlichen Merkmalen wie Geschlecht, Hautfarbe aber auch Sexualität diskriminiert werden.

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  13. Da Stimme ich Nicolas zu. Representation ja. Das ist ein muss.
    Wiegesagt sollte diese realistisch sein aber ja sie sollte vorhanden sein.

    Ansonsten noch eine schönen May The 4th

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    1. Lieber Lukas,

      ich bin mir ziemlich sicher, dass du einer queeren Person begegnet bist. Sie war vermutlich nicht geoutet ;). Wenn du den ersten Schritt in eine neue Welt machen möchtest, kannst du mich gern anschreiben und wir können miteinander skypen und über Star Wars und/oder deine Kritikpunkte sprechen.

      Liebe Grüße
      Nicolas

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  14. Hallo Nicolas das kann natürlich auch sein, dass die Person sich nicht geoutet hat. An einem Gespräch hätten ich auch sehr großes Interesse. Allerdings wäre mir ein Discordgespräch ersteinmal lieber. (Ich habe außerdem noch kein eigenes Skype Konto.)
    Hast du einen Discord server? Falls nicht könntest du mir deinen Benutzernamen sagen, damit wir so in Kontakt treten können?
    Liebe Grüße Lukas

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    1. Hallo Lukas,
      ich denke, mein Discord-Account ist NicoAusBerlin#2792 . Ich habe mit Discord bisher wenig Erfahrungen gemacht. Reicht das für die Kontaktaufnahme?

      Liebe Grüße
      Nicolas

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      1. Hallo Nicolas, Ich habe jetzt eine Kontaktanfrage an deinen Account gesendet. Ich hoffe es funktioniert.
        Ansonsten könnten wir erstmal schreiben. Einen Call könnte ich wahrscheinlich erst so gegen 14 Uhr.

        Liebe Grüße Lukas

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